Erziehungshalsband – Der Ratgeber für Hundeerziehung

Hundeerziehung mit einem Erziehungshalsband – Diese Art der Erziehung ist häufig der letzte Hilferuf eines Hundebesitzers, der mit seinem Hund große Probleme hat.

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Ausführungen – Erziehungshalband mit Strom (Teletakt), ein Sprayhalsband oder Sprühhalsband, einen sogenannten unsichbaren Hundezaun, Anti-Bell Halsband, Erziehungshalsband mit Vibration – und wie sie alle heißen…

Wer schreibt hier?
Besser als jedes Erziehungshalsband - Den Hund ausgiebig loben wenn er etwas sehr gut gemacht hat.

 

Hallo, meine Name ist Petra. Mein Hund Paul und ich werden Sie über die verschiedenen Arten von Erziehungshalsbändern aufklären und Ihnen Alternativen zeigen die tausendmal besser funktionieren als ein Erziehungshalsband.

Problem -> Lösung

Aufgrund einer Umfrage die ich gestartet hatte, möchte ich Ihnen hier direkt Lösungen für Ihre Probleme aufzeigen, bzw. warum die von Ihnen angestrebte Lösung nicht funktionieren wird. 

Dein Hund zieht an der LeineDein Hund rennt einfach weg / JagdtriebDu möchtest das Dein Hund kommt wenn Du ihn rufstDein Hund bellt nachts oder wenn es klingeltDein Hund frisst alles was auf dem Boden liegt
Lösung 1: 

Es ist wichtig zu verstehen warum ein Hund ein bestimmtes Verhalten an den Tag legt um dieses dauerhaft korrigieren zu können. Mein klare Empfehlung ist die Hundeschule. Eine sehr gute Alternative ist die Online Hundeschule. 

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Lösung: 2

Das Halti – eine Art Kopfhalfter, mit der ein leichter Druck auf die Hundeschnauze ausgeübt werden kann. Ein Halti kann beim Abgewöhnen von „Ziehen & Zerren“ an der Leine sehr gute Dienste leisten, allerdings sollten Sie es nie ohne professionelle Anleitung ausprobieren.

Erklärung Halti
Wenn Ihr Hund einfach so wegrennt, ist dies oftmal ein Spiel, denn was gibt es lustigeres als mit einem Menschen fangen zu spielen 😉 Wenn Ihr Hund einen Augeprägten Jagdtrieb hat, ist er sicher bei jedem gewitterten Reh über alle Berge!

Hier ist ein Erziehungshalsband absolut Fehl am Platz, denn damit kann das Weglaufen noch verstärkt werden (Er will weg von der Ursache). Wenn Ihr Hund allerdings dem Jagdtrieb erlegen ist, wird Ihn das Erziehungshalsband sicher nicht stören, da er „viel zu hoch im Trieb ist“.

Lösung: Viel Training 

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Warum soll der Hund zu Ihnen kommen? Um eventuell bestraft zu werden?

Hier müssen Sie mit viel Lob arbeiten und ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Wie das funktioniert erfahren Sie in der Online Hundeschule.

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Lösung 1:

Es ist immer besser wenn man versteht warum Hunde etwas machen. Nur so kann langfristig eine Lösung funktionieren.

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Lösung 2:

Eine schnelle und einfache Abhilfe kann durch so genannte Anti-Bell Halsbänder erreicht werden. Dies funktioniert aber in den meisten Fällen nur wenn Ihr Hund dauerhaft das Halsband trägt – denn er ist ja nicht Dumm und weiss nach kurzer Zeit genau woher die „Strafe“ kommt.

 

zum Anti Bell Halsband
Es gibt immer mehr Verrückte Hundehasser die Ihre Giftköder auslegen. Es ist enorm wichtig, dass Sie mit Ihrem Hund trainieren, dass er nichts vom Boden isst, was Sie nicht abgesegnet haben. Sie müssen der Rudelführer sein, denn das Entscheidet über Leben und Tod. Das muss man ganz klar so sagen!

Wenn Sie einen verfressenen Hund haben, kann ein Erziehungshalsband hier sehr Hilfreich sein. Ein Hund kann durch unvorhergesehene Ereignisse stark eingeschüchtert werden. Hier greift das Erziehungshalsband.

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Zur besseren Orientierung finden Sie hier ein Inhaltsverzeichnis:

Erziehungshalsbänder und alternative Erziehungsmethoden

Bei der Hundeerziehung gibt es zwei Möglichkeiten, dem Hund vom Menschen erwünschtes Verhalten beizubringen und unerwünschtes Verhalten abzugewöhnen. Es lässt sich mit aversiven Reizen arbeiten – zum Beispiel mit einem Erziehungshalsband –  oder man trainiert mit positiver Verstärkung. Beim aversiven Reiz unterlässt der Hund das Verhalten, weil er die unangenehme Folge vermeiden möchte. Bei der positiven Verstärkung wird das erwünschte Verhalten gefördert.

Beispiel 1: Hund frisst Essbares vom Boden

Fast jeder Hundehalter kennt dieses Problem: Der Hund nimmt alles vom Boden auf, das irgendwie lecker schmecken könnte. Bei den heute vermehrt auftretenden Giftködern könnte dies für den Hund tödlich enden. Die berechtigte Angst um den Vierbeiner lässt viele Hundebesitzer zum Erziehungshalsband greifen, um dem Hund das Fressen vom Boden abzugewöhnen.

Anti-Giftköder-Training mit Erziehungshalsband

Hierzu wird in der Regel ein sogenannter Ferntrainer angewendet: Der Hund spürt einen Stromstoß, sobald er Essbares aufnehmen will. Hier wird mit Meideverhalten gearbeitet, welches unerwünschtes Verhalten bestraft.

Damit der Hund den Stromstoß mit dem auf dem Boden liegenden Futter verbinden kann, muss der richtige Zeitpunkt für das Auslösen des Ferntrainers gefunden werden. Drückt man zu spät oder zu früh auf die Fernbedienung des Teletakts, kann der Hund das Futter nicht mit der Strafe verbinden.

Bei richtiger Anwendung lernt der Hund, dass auf Futteraufnahme ein elektrischer Impuls erfolgt. Der Nachteil solcher Hilfsmittel ist es, dass der Hundehalter oft völlig unberechtigt eine Strafe erteilt, die schmerzhaft ist – auch wenn die Hersteller von Erziehungshalsbändern anderes propagieren. Besonders beim Thema Giftköder befinden sich Hundebesitzer in höchster Alarmbereitschaft. Dabei kann es passieren, dass er Hund lediglich die „Nachricht“ eines Artgenossen liest und bei Frauchen oder Herrschen schrillen schon die Alarmglocken. Schnell ist dann der Auslöser für den elektrischen Impuls betätigt, um jegliche Gefahr zu bannen: Der Hund wird für etwas ganz Normales bestraft und wird eventuell zukünftig angespannt spazieren gehen – immer in Erwartungshaltung auf einen Stromstoß.

Anti-Giftköder-Training mit positiver Verstärkung

Statt Teletakt kann aber auch anders trainiert werden, ohne dem Hund Stromstöße zu verpassen. Mittels positiver Verstärkung kann dem Hund beigebracht werden, dass er bei einem Fund auf das OK seines Menschen wartet, das dem Vierbeiner die Erlaubnis zum Aufnehmen erteilt.

Diese Methode dauert länger als die mit Hilfsmittel, dafür ist sie in der Regel zuverlässiger: Alles, was positiv aufgebaut und langsam in kleinen Schritten durch Wiederholung eingeübt wird, entwickelt sich zur Gewohnheit – in dem Fall die Gewohnheit, Fressbares anzuzeigen und auf das OK des Menschen zu warten.

Dieses Anti-Giftköder-Training baut sich in kleinen Schritten auf, das an dieser Stelle kurzgefasst erklärt wird:

  1. Zunächst muss man als Mensch herausfinden, welches Leckerli für den Hund mehr als verführerisch ist. Es muss etwas Fressbares sein, das der Hund unwiderstehlich findet. Dieses Futter (oder die Wurst, der Käse o.ä.) wird später für das Training verwendet. Es ist das Super-Leckerli für den Hund, das er nur selten bekommt.
  2. Bevor mit Futter trainiert wird, sollte erst einmal die Aufmerksamkeit des Hundes trainiert werden. Der Hund wird also jedes Mal dafür belohnt, wenn er seinem Menschen Aufmerksamkeit schenkt. Zum Beispiel schaut er sich beim Spaziergang nach seinem Mensch um und genau dieser Augenblick wird belohnt. Wichtig ist es, genau diesen Augenblick abzupassen, um die Belohnung zu geben (oder auch mit lobenden Worten zu belohnen). Dadurch lernt der Hund: Immer, wenn ich meinem Menschen Aufmerksamkeit schenke, werde ich belohnt.
  3. Im nächsten Schritt wird das Schenken von Aufmerksamkeit mit einem Kommando belegt, sodass der Hund auf Kommando aufmerksam auf seinen Halter wird. Das kann auf verschiedenen Wegen geschehen. Ganz simpel ist es, das Kommandowort (z.B. „Schau“) immer dann auszusprechen, wenn der Hund freiwillig Aufmerksamkeit schenkt. Gleichzeitig wird der Hund belohnt – wie unter Punkt 2 beschrieben. Auf diese Weise kann man übrigens auch „Sitz“, „Platz“, „Bei Fuß“ oder anderes wie nebenbei trainieren. Um es zu verdeutlichen:
  • Der Hund dreht sich beim Spaziergang nach seinem Menschen um
  • Der Mensch sagt mit lobender Stimme: „Schau“ und gibt dem Hund gleichzeitig eine Belohnung.

Im Laufe der Zeit wird wiederholt das „Schau“ ausgesprochen, wenn der Hund NICHT von sich aus Aufmerksamkeit schenkt. Sobald er sich auf dieses Kommando hin seinem Menschen zuwendet, wird wieder gelobt und/ oder belohnt.

  1. Der Hund beherrscht das Kommando „Schau“ und hat also gelernt, bei diesem Wort zu seinem Menschen zu schauen. Jetzt erfolgt der nächste Schritt, bei dem mit ausgelegtem Futter gearbeitet wird.

    Wenn man alleine trainiert, kann man beim Spaziergang Futter fallen lassen, sodass beim Rückweg ein Futter-Parcours bereitsteht. Das ausgelegte Futter sollte zwar ebenfalls für den Hund verführerisch sein, aber das Super-Leckerli, das ganz am Anfang ausgewählt wurde, hält der Mensch als Belohnung bereit.

    Jetzt kommt es wieder auf den genauen Zeitpunkt an, bei dem das „Schau“ erfolgen sollte: Der Hund sichtet das ausgelegte Futter oder er schnüffelt danach. In diesem Moment wird das „Schau“ ausgesprochen und der Hund erhält das Super-Leckerli. Das zeigt dem Vierbeiner: „Mein Mensch hat eine viel bessere Alternative, als das, was auf dem Boden liegt“!

    Anfangs kann das Parcourslaufen an der Leine erfolgen. Später wird eine Schleppleine benutzt, um letztlich im Freilauf zu trainieren.

Dies ist natürlich vereinfacht erklärt. Zum Training gehört ebenfalls die Impulskontrolle. Man wirft dem Hund beispielsweise ein Leckerli vor die Nase und sobald er es aufnehmen möchte oder daran riecht, erfolgt ein Abbruchsignal wie „Pfui“, „Aus“ oder „Nein“ – immer ruhig gesprochen! Dieses Kommando muss selbstverständlich ebenfalls eingeübt werden und das kann mit positiver Verstärkung trainiert werden, in dem das gewünschte Verhalten belohnt wird. Kurz erläutert: Man legt die Hand über das Leckerli, sagt das Kommando „Nein“ (dafür muss zuvor das Nein eingeübt werden); bleibt der Hund ruhig, zieht man langsam die Hand weg und gibt das Leckerli mit einem „Nimm“ oder „Ok“ frei.

Hinweis: Häufig beschäftigen Hundehalter ihren Vierbeiner während des Spaziergangs mit Spursuche und legen dafür Spuren aus Hundelecker oder Wurst aus. Dies kann dem Anti-Giftködertraining im Weg stehen, denn bei dieser Art von Beschäftigung lernt der Hund, alles Leckere vom Boden aufzunehmen, wofür er auch noch vom Hundehalter belohnt wird. Wenn man diese Beschäftigung weiterführen möchte, dann sollte der Hund lernen, das gefundene Leckerli lediglich anzuzeigen und auf das Ok des Halters zu warten, das dem Hund das Aufnehmen erlaubt.

Beispiel 2: Der Hund neigt zu verstärktem Bellen

Bellen ist eine ganz normale Ausdrucksmöglichkeit von Hunden. Im Mehrfamilienhaus kann es jedoch zum Problem werden, wenn der Hund zu übermäßigen Bellen neigt. Hinter dem übermäßigen Bellen steckt in der Regel ein Grund, der herausgefunden werden muss. Dem verstärkten Bellen kann mit Anti-Bell-Halsbändern entgegengewirkt werden, aber man kann  genauso mit positiver Verstärkung arbeiten.

Das Bellen mit Anti-Bell-Halsband oder Erziehungshalsband abgewöhnen

Es gibt verschiedene Anti-Bell-Halsbänder: Vibrationshalsbänder, Sprühhalsbänder oder Erziehungshalsbänder, die ein akustisches Signal abgeben.

Die unterschiedlichen Halsbänder lösen entweder automatisch Vibration, Geruch oder ein akustisches Signal aus, sobald der Hund bellt oder der Hundehalter löst dies manuell mittels Fernbedienung aus.

Der Hund erfährt somit etwas Unangenehmes, wenn er anfängt zu bellen. Das Ziel solcher Hilfsmittel soll sein, dass der Hund das Bellen unterlässt, weil er den unangenehmen Ton oder Geruch oder den Stromreiz vermeiden möchte. Mit einem Anti-Bell-Halsband wird somit das Symptom (Bellen) mit einem aversiven Reiz abgewöhnt.

Anti-Bell-Training mit positiver Verstärkung

Übermäßiges Bellen kann verschiedene Ursachen haben und auch rassebedingt sein. Bevor mit dem Anti-Bell-Training begonnen wird, muss also die Ursache erforscht werden: Möchte der Hund verteidigen, wachen, Aufmerksamkeit bekommen, Hunde oder Menschen begrüßen oder hat er vor etwas Angst, bereitet ihm etwas Stress oder Frust?

Ein häufiger Fehler von Hundehaltern ist es, mit dem Hund zu schimpfen, wenn er bellt. Dabei wird mit lauter Stimme geschimpft, um das laute Bellen zu übertönen. Für den Hund bedeutet dieses Verhalten: „Super, mein Mensch bellt mit!“ Es bestärkt also den Hund in seinem Bellverhalten.

Wenn mit positiver Verstärkung gearbeitet wird, bietet man dem Hund ein Alternativverhalten an und dafür wird er dann belohnt – das gewünschte Verhalten wird somit verstärkt und unterstützt.

Nun kommt es auf die Ursache an, warum ein Hund übermäßig bellt. Zum Beispiel könnte ein Hund unter Trennungsangst leiden und bellt somit immer dann, wenn seine Menschen ihn alleine lassen. In dem Fall muss wie mit einem Welpen trainiert werden, der noch lernen muss, auch mal eine Zeit lang ohne seine Menschen zu verbringen. Das heißt, man geht in kleinen Schritten vor, lässt den Hund mal für wenige Minuten in der Wohnung, während man die Wäsche im Garten aufhängt oder den Müll runterbringt. Wichtig ist, erst dann wieder die Wohnung zu betreten, wenn der Hund ruhig ist. Würde man die Wohnung wieder betreten, wenn der Hund noch bellt, lernt der Hund: Ich brauche nur genügend zu bellen (meinen Menschen zu rufen) und er kommt zurück zu mir.

Die zeitlichen Abstände werden langsam vergrößert. Um immer rechtzeitig zum Hund zurückkehren zu können, sobald er ruhig ist, kann beispielsweise mit Babyphone gearbeitet werden, sodass man sich für das Training etwas weiter weg bewegen kann.

Manche Hunde bellen an der Leine beim Spaziergang, sobald sie einen Artgenossen sehen. Hier kann unter anderem wieder mit einem Signal wie „Schau“ trainiert werden: Der Hund sieht einen Artgenossen, man gibt das Kommando „Schau“ und belohnt, wenn der Hund zum Menschen blickt. Natürlich muss vorher das „Schau“ geübt werden.

Anmerkung: Die beschriebenen Methoden über positive Verstärkung sind Beispiele. Selbstverständlich gibt es keine Einheitsmethode, die für jeden Hund passend wäre. Dennoch ist es mit jedem Hund möglich, mittels positiver Verstärkung Ziele zu erreichen. Dafür bedarf es keine Erziehungshalsbänder oder ähnliche Hilfsmittel. Wichtig ist immer, den einzelnen Hund kennenzulernen und das Training auf diesen Hund abzustimmen. Genau deshalb sollten Erziehungshalsbänder nicht eingesetzt werden: Bei dieser Methode bleibt die Individualität des Hundes unbeachtet.

Oft ist es sinnvoll mit einem Hundetrainer zu arbeiten. Er schaut sich den Hund genauer an und ebenso das Mensch-Hund-Team, denn der Hundehalter muss genauso lernen wie sein Hund, damit  Veränderungen herbeigeführt werden können.

Die beste Alternative zum Erziehungshalsband ist ein erfahrener Hundetrainer, aber auch eine Online Hundeschule kann schon eine echte Alternative sein.

Online Hundetraining

 

Erziehungshalsband Arten

Es gibt viele Varianten von Erziehungshalsbändern und viele Namen dafür. 

Hier eine Auflistung der Halsbänder, welche als Erziehungshalsband gelten:

Die aufgezählten Halsbänder können wir in 2 Kategorien einteilen:

Ferntrainer und Direktrainer 

Die Natur des Hundes ist mitunter eine ausgeprägt ungestüme, teils sogar ein wenig zu wild, als dass das Zusammenleben mit dem Menschen immer reibungslos funktioniert. Auch wenn der Hund uns Menschen schon seit Jahrtausenden begleitet und sich auch versteht anzupassen, bedeutet das nicht, dass dieses Raubtier auch gleichfalls zivilisiert wurde.

In der Regel folgt der Hund dem Menschen mehr oder weniger, sieht ihn als Alpha-Tier des Rudels und damit auch als sein Herrchen an. Vielleicht kaut ein junger Hund mal ein Sofakissen an, im schlimmeren Fall auch mal den handgenähten Designerschuh, aber mit ein wenig Verständnis wie der Hund und vor allem warum er so tickt, wie er eben tickt, bekommt man dem getreuen Begleiter die ein oder andere Unsitte mit einfachen Mitteln und ein bisschen Geduld abtrainiert.

Die Top Erziehungshalsbänder

PetSafe Spray Commander
  • innovative Trainingshilfe
  • sehr einfache Handhabung
  • Reichweite ca. 85m
  • 2 Sprühfunktionen + akustisches Warnsignal
  • für alle Hunde ab 3,6Kg
  • Halsumfang bis 56cm
  • Flascheninhalt: 40-50 Sprühstösse
  • Empfänger und Handsender sind Spritzwassergeschützt
  • Ersatzspray in 2 Varianten erhältlich (geruchlos / zitronella)
  • kostenlose Hotline (0800 18 18 20 20)

 

Petsafe Innotek 85m Spray Commander Fernspraytrainer

Price: EUR 89,99

4.0 von 5 Sternen (248 customer reviews)

19 used & new available from EUR 88,83

Der Spray Commander von PetSafe ist kompatibel mit anderen Trainingssystemen (Clicker-Training, etc). Der Sprühimpuls kann den Hund stören oder erschrecken, was den Spray Commander zu einem effektiven Trainingstool macht. Es ist jedoch wichtig dieses Tool langsam und vorsichtig anzuwenden, damit der Lernerfolg auch gegeben ist.

 

 

Trainingshalsband Illusion Collar von Cesar Millan

Mit dem speziell für Hunde entwickelten Trainingshalsband Illusion Collar konnte Cesar Millan vielen Hundebesitzern helfen. Er entwickelte das Halsband und die dazu gehörige Leine, um dem Hundebesitzer eine maximale Kontrolle über den Hund während des Spaziergangs zu gewährleisten. Das Illusion Collar arbeitet auf eine andere Weise wie herkömmliche Halsbänder und bewerkstelligt somit, dass der Hund nicht selbst die Kontrolle über sich beim Spaziergang hat, sonder noch vom Herrchen eingeschränkt ist.

Trainingshalsband Cesar MilanDas obere zugfähige Teil des Halsbandes wird hoch oben am Nacken des Hundes gehalten und lässt somit eine höhere Einwirkung des Herrchens auf den Hund zu. Die Funktionalität und Individualität bei der Anwendung ist simpel und das Halsband kann daher für fast alle Rassen angewandt werden. Das Halsband ist allerdings nur für ausgewachsene und gesunde Hunde gedacht. Des Weiteren gibt es viele verschiedene Größen und auch Farben bei der Auswahl des Illusion Collar Sets von Cesar Millan.

Cesar Millan – Der Hundeflüsterer

Cesar Millan ist ein in Mexiko geborener US-amerikanischer Hundetrainer, der aufgrund seiner selbst entwickelten Trainingsmethoden und Techniken zur Erziehung des Hundes sehr erfolgreich ist. Im Laufe der Jahre schrieb Millan auch Bücher über seine Methoden und Techniken und wurde vor allem durch die Fernsehserie „Der Hundeflüsterer“ bekannt.

In Deutschland wurde die Serie auf den Sendern National Geographic Channel, Nat Geo Wild und Sixx ausgestrahlt. Durch die Affinität zum Verhalten von Hunden und zur Gefühlslage der Tiere in bestimmten Situation hat der Hundetrainer eine gewisse Verbindung zum Hund und kann so erfolgreich Tipps und Tricks zur Selbstanwendung geben.

Du bist der RudelführerDes Weiteren hat der Hundeflüsterer Cesar Millan ein Buch geschrieben namens „Du bist der Rudelführer„. In dem Buch werden verschiedene Aspekte aus unterschiedlichen Sichtweisen beleuchtet, wie der optimale und individuelle Umgang mit dem Hund gestaltet werden soll. Cesar Millan teilt seine Erfahrungen in dem Buch und gibt somit Ratschläge, Tipps und Tricks, die im Umgang mit dem eigenen Hund von hohem Nutzen sein können.

Leider gibt es eine Vielzahl an Hunden mit Verhaltensstörungen, mit denen viele Hundebesitzer und -halter schnell überfordert sind. Mit dem Buch kann diesen Verhaltensstörungen eventuell entgegengewirkt werden, da die Ratschläge bei richtiger Anwendung gegebenenfalls einen positiven Einfluss auf die richtige Erziehung und das Training haben. Wer seinen Hund liebt, sollte sich auch viel über die richtige Haltung informieren und diese Botschaft möchte Cesar Millan in dem Buch vermitteln. Auch vereinzelte Hundegruppen beziehungsweise Rassen werden in dem Buch aufgegriffen und der richtige Umgang wird näher gebracht.

Es ist schnell klar geworden, wieso der US-amerikanische Hundetrainer als Hundeflüsterer so beliebt und erfolgreich ist. Aufgrund seiner eigenen Erfahrung und Beziehung zu Hunden ist Cesar Millan prädestiniert für eine Ratgeberfunktion rund um das Thema Hundeerziehung und Hundetraining. Seine individuell entwickelten Methoden finden schnell Anklang bei vielen anderen Hundebesitzern und mit seinem selbst entworfenen Halsband ist er als innovativer Hundegadget Entwickler noch bekannter geworden.

In seinem selbst verfassten Hunderatgeber können viele Hundebesitzer ihren Horizont nicht nur im Umgang mit Hunden erweitern, sondern darüber hinaus noch viel über das Verhalten gegenüber Mitmenschen lernen und schlussendlich auch mehr über sich selbst in Erfahrung bringen. Cesar Millan ist heutzutage noch gern als Hundeflüsterer unterwegs und hilft Menschen im Umgang mit Tieren. Dabei ist er erfolgreich und lernt selbst noch jeden Tag etwas Neues in der Erziehung von Hunden.

Das Sprühhalsband

Sprühhalsband von PetSafeSpray- oder Sprühhalsbänder wurden als weniger rabiate Alternative zum Teletakt (Stromhalsband – in Deutschland ist der Einsatz mittlerweile verboten) entwickelt. 

Handelt es sich wirklich um eine gewalt- und schmerzfreie Erziehungsmethode? Das werde ich jetzt erklären:

Die Funktionsweise des Sprühhalsband

Der Hund soll bei falschem Verhalten erschreckt werden und somit das falsche Verhalten mit dem „erschreckt werden“ verknüpfen. 

Ein Sprühhalsband wird entweder über eine Fernbedienung ausgelöst oder durch einen Automatismus aktiviert – in der Regel durch das Bellen des Hundes.

Beim Auslösen des Sprühhalsband wird ein Gemisch aus Luft und Flüssigkeit an den Hals des Hundes gesprüht und soll ihn erschrecken. Da dies mit Druck geschieht entsteht dabei auch ein unangenehmes Geräusch.

Es gibt noch die Variante mit Eisspray oder mit unangenehmen Duft der dem Hund vor die Nase gesprüht wird. Viele Modelle haben eine Vorstufe, die einen Warnton abgibt um dem Hund eine Chance zum umdenken zu geben bevor er bestraft wird.

Das Anti-Bell Halsband

Für jeden Hundebesitzer kann das Bellen des Hundes zu einer echten Herausforderung werden. Gerade Nachbarn fühlen sich oftmals belästigt durch das Bellen eines Hundes.

Als Hundebesitzer hat man zum Bellen natürlich ein ganz anderes Verhältnis und eine höhere „Nerv-Schwelle“als der hundelose Nachbar. Man hat seinen Hund unter Kontrolle und ein kurzes „Aus“ reicht um das Bellen zu beenden, doch wenn der Hund für einige Zeit alleine ist, wird es schwierig das Bellen zu beenden.  

Mit einem Anti Bell Halsband bekommen Sie eine Möglichkeit, Ihren Hund auf eine besondere Art und Weise zu trainieren. Das Anti Bell Halsband hat eine einfache Funktionsweise, aber durchaus wirksam.

Das Erziehungshalsband wird in der Regel durch ein Mikrofon gesteuert – Wenn Der Hund Bellt wird das Halsband aktiviert und stößt einen Sprühstoß aus. Der Hund erschreckt sich vor dem Geräusch und dem Luftstoß am Hals und hört auf zu bellen.

Halti

Hundehalfter HaltiHaltis sehen aus wie Pferdehalfter. Der Hund  wird damit am Kopf geführt. Der Hund kann zum einen keine große Kraft aufbringen und an der Leine ziehen, da sein Kopf dan seitlich weggezogen wird. Zum anderen zieht sich das Halti um die Schnauze herum zu, dies kommt einem „Schnauzengriff“ gleich, der in der Hundesprache eine Erziehungsmethode der Mutter bei Welpen ist. Hier greift das Sprichwort „führt man den Kopf eines Tieres, so führt man es ganz”.

Halti Bestseller
  • Für ausgewachsene Hunde geeignet
  • Für Junghunde geeignet

Halti Hundehalfter gepolstert, Größe 3, schwarz

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3.9 von 5 Sternen (35 customer reviews)

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Das Stachelhalsband

Stachelhalsband - StachelwürgerEin immer noch aktuelles Erziehungshalsband, ist der bekannte Stachelwürger (oder auch Korallenhalsband). Der Einsatz dieses Halsbandes ist aus tierschutzrechtlichen Gründen in Österreich verboten ( Ausnahme: staatliche Diensthunde). 

Das Prinzip ist denkbar einfach: Der Hund zieht an der Leine und fügt sich durch die Stacheln am Hals selbst schmerzen zu. Durch Zug an der Leine kann der Hundeführer so auch andere falsche Verhaltensweisen bestrafen.

Das Stachelhalsband kann auch anders herum angelegt werden, so das die Stacheln nach außen zeigen, dies wurde bei Hütehunden gemacht und den Hals des Hundes vor Angreifern zu schützen. 

Erziehungshalsband Strom

teletac - Elektro Halsband - Erziehungshalsband StromAls erste mögliche Variante des Erziehungshalsbandes möchte ich gleich die härteste Form vorstellen – Das Elektrohalsband oder auch Teletakt.

Der Einsatz ist in Deutschland nicht erlaubt.

Der Ferntrainer, wie das Elektrohalsband auch bezeichnet wird, ist eine von vielen Lösungen um Hunde zu erziehen. Das Elektrohalsband gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen.

Je nach Größe und Charakter des Hundes kann bei vielen Ferntrainingssystemen die Stärke des Impulses ( des Stromstoßes ) reguliert werden. Dies geschieht üblicherweise über eine Fernbedienung ( Handsender ). Der Handsender kann in der Regel abgeschaltet werden um ein versehentliche aktivieren zu vermeiden.

Der Empfänger ist am Halsband befestigt, es ist in der Regel nicht möglich den Empfänger an einem normalen Halsband anzubringen. Das Halsband ist ein Textilhalsband welches es in verschiedenen Farben gibt. Es gibt Ferntrainer Systeme die es erlauben mit einer Fernbedienung mehrere Empfänger zu steuern. Da machen unterschiedliche Farben des Halsbandes Sinn!

Wichtige Merkmale für das Elektro- Erziehungshalsband

Der Einsatzbereich ist abhängig von der Stufenanzahl. Je mehr Stufen das Elektrohalsband hat, um so feiner sind die Impulsstufen unterteilt. Bei einem Gerät mit nur 3 Stufen gerät man schnell in einen Bereich in dem der Hund nur noch mit der Stärksten Stufe korrigiert werden kann. Dem Hund wird so oft „richtig einer eingeschenkt“. Bei 9 oder mehr Stufen lässt sich viel mehr variieren beim Korrigieren. Es gibt sogar Ferntrainer mit 18 Impulsstufen.

Die Reichweite ist ein weiteres wichtiges Merkmal. Je nach Einsatzzweck und Gelände ist es wichtig eine große Reichweite zu haben. Einfache Elektrohalsbänder haben eine Reichweite von bis zu 200m, während es Profigeräte auf bis zu 1500m Reichweite bringen, Dies ist gerade in schwierigem Gelände ein großer Vorteil.

Extra Taste für ein akustisches SignalViele Elektrohalsbänder bringen eine Zusatzfunktion mit. Über eine separate Taste an der Fernbedienung gibt der Empfänger einen Ton ab. Hiermit kann man zum Beispiel Clickertraining betreiben oder einfach nur als Warnton für den Hund nutzen bevor eine Impulsstufe aktiviert wird.

Der Empfänger ist in der Regel wasserdicht, das macht den Einsatz überall möglich. Der Handsender und der Empfänger sind Batteriebetrieben, zum Einsatz kommt meist eine Batterie des Typ CR2. Diese ermöglicht einige zehntausend Auslösungen. Bei den günstigeren Modellen ist eine Prüflampe dabei um die Batterie zu prüfen, bei den hochwertigeren Modellen wird der Batteriestatus am Handsender angezeigt. 

Wie viel Strenge braucht der Hund?

Gewalt ist keine Lösung – das mag abgedroschen klingen, gilt für Mensch und Tier – vor allem für den Hund – aber gleichermaßen. Wer seinen Hund schlägt oder tagelang vor der Tür ankettet, nur weil er mal vielleicht mal das Weite gesucht hat, um im Wald zu jagen und dann wiedergekommen ist, bestraft den Hund für etwas, das er nicht versteht.
 
Es liegt in der Natur des Hundes, auch mal das Gelände zu erforschen, zu jagen oder einfach nur herumzustreunen. Wenn der Vierbeiner dann wieder heimkehrt, zurück zum Rudel also, erwartet er eigentlich, dass er wieder aufgenommen wird. Wenn er dann aber, wie gesagt, dafür bestraft ist, dass er getan hat, was Hunde nun einmal so tun, verwirrt ihn das.
 

Keine drakonische Bestrafung des Hundes!Keine drakonischen Strafen!

 

Es bringt also gar nichts, drakonische Strafen zu verhängen oder herumzuschreien, wenn der Hund nicht gerade das tut, was man von ihm erwartet. Das heißt nicht, dass man es auch gutheißen soll und Beifall klatscht, wenn der Hund beim sonntäglichen Waldspaziergang sofort wegrennt, wenn man ihn von der Leine nimmt.

 
Man muss ihn so erziehen, dass er es auch lernt und nicht nur Angst vor Strafen bekommt. Denn ein ängstlicher Hund ist kein angenehmer Weggefährte mehr. Einem ängstlichen Hund kann sein Herrchen nicht mehr trauen. Ein ängstlicher Hund wird jede Chance nutzen, dem nächsthöheren Rudeltier zu schaden, damit er selber in der Hierarchie aufsteigen kann. Das ist seine Natur, der er folgen muss. Denn ein höher gestelltes Rudeltier bekommt weniger Strafen, im Gegenteil, es verteilt sie.
 
Das muss man im Hinterkopf behalten, wenn man sich an die Erziehung eines Hundes wagt. Hunde sind zwar nicht die zimperlichsten Wesen auf der Welt, aber sie sind auch sensibel genug zu begreifen, wann sie ungerecht und schlecht behandelt werden. So etwas wie einen bösartigen Hund gibt es nicht. Es gibt nur schlecht erzogene Hunde.
 
Einfache Hundeerziehung

Die Sache mit dem Verständnis zwischen Hund und Mensch

Sich einen ängstlichen Hund heranzuziehen – sei es aus Unwissenheit oder aus falschen Verständnis – ist absolut kontraproduktiv. Ein Hund soll ein Begleiter sein, er war und ist auch seit jeher dem Menschen ein Freund und Helfer und nicht ein Gegner, den man sich ins eigene Haus holt.Anschreien bringt wenig bis gar nichts!
 
Gerade, wenn man ihn als Familienhund zur Seite hat, muss man seinem vierbeinigen Gefährten trauen können und nicht immer ein Auge wachsam auf ihn haben, wenn das Kind mit dem Hund spielt. Auf der anderen Seite muss man dem Hund schon auch zeigen, dass nicht er, sondern ein anderer das Rudel anführt.
 
Der Hund muss verstehen lernen, dass alle anderen Familienmitglieder in der Hierarchie des Rudels über ihm stehen, er sich deshalb aber nicht vor ihnen fürchten muss oder Repressalien zu spüren bekommt. Der Hund muss sich wohl mit dem Menschen fühlen, sonst will er weg und sucht das Weite oder – im schlimmsten Fall – wendet sich auch aggressiv gegen seine Peiniger. Wer würde das nicht tun? Niemand will dort, wo er zu Hause ist, schlecht behandelt werden.
 
Natürlich muss ein Hund erzogen werden, genauso wie ein Kind. Aber nicht mit Feuer und Schwert, sondern durch faire Autorität, die er auch verstehen kann. Das hört sich gar nicht so einfach an und ist es auch nicht.
 
Zuerst muss der Mensch den Hund verstehen, damit der Hund den Menschen und seinen Willen respektieren kann. Wenn man anfängt, seinen Hund zu verstehen, merkt man auch recht schnell, dass nicht jeder Hund gleich ist. Genauso, wie es sensible Kinder gibt, die immer die Nähe der Eltern suchen oder solche, die rebellisch sind und sich immer ausprobieren wollen, gibt es auch Hunde, die freiwillig so gut wie nie ihr Herrchen verlassen würden.
Verständnis zwischen Mensch und Hund
 
Diese Hunde kann man überall von der Leine lassen, sie bleiben immer in der Nähe, sie suchen ständig die Aufmerksamkeit und den Schutz des Menschen. Andere Hunde hingegen sind rebellisch, wenn auch ohne einen Grund, den sie verstehen könnten. Aber in dieser Art von Hund schlägt einfach ein wilderes Herz, sie sind mehr Wolf als Blindenhund. Das heißt nicht, dass sie bösartig sind oder das absichtlich tun.
 
Sie rennen in den Wald hinein, wenn man sie von der Leine lässt, weil etwas in ihnen ihnen sagt, dass sie das tun müssen. Das ist aber eben nicht immer gut für den Hund und ganz abgesehen davon, ist es auch in Deutschland illegal. Jeder Förster hat das Recht, den Hund zu erschießen, der frei durchs Unterholz streunt. Und das will nun wirklich keiner. Der Förster nicht, das Herrchen nicht und schon gar nicht der rebellische Hund. Was also tun?

 

Wege und Mittel, dem Hund das Streunen abzugewöhnen

Zunächst einmal sollte man es mit positiver Pädagogik versuchen. Dabei belohnt man den Hund, wenn er wiederkommt. Wenn er dann so weit ist, dass er gar nicht mehr erst los rennt, sobald er von der Leine ist, belohnt man ihn weiter – mit einem freundlichen Wort, einem Klaps auf die Schulter oder einem kleinen Leckerbissen. Als Hundebesitzer, der seinen Hund noch nicht lange hat, sollte man immer ein paar Leckerbissen in der Tasche haben und den Hund damit belohnen, wenn er aufs Wort gehorcht.
 
Den Hund ausgiebig loben wenn er etwas sehr gut gemacht hat.Das nennt man Konditionierung durch positive Verstärkung. Sollte dies aber auch nach oft wiederholten Versuchen noch nicht fruchten und sich das Verhalten des Hundes nicht langsam ändern, gibt es in der Trickkiste der Erziehungsmöglichkeiten noch ein Mittel der Wahl, welches dem Stockhieb oder Schlimmerem auf jeden Fall vorzuziehen ist – und das ist die Konditionierung durch negative Verstärkung.
 
Dabei muss man dem Hund ein wenig übel mitspielen, wenn er doch wieder, auf Deutsch gesagt ´Scheiße baut´ und weg rennt. Wie gesagt: dies ist eigentlich schon das allerletzte Mittel, um den Hund doch noch zu erziehen. Eigentlich ist es schon ein verzweifelter Hilferuf des Herrchens, wenn er diese Mittel einsetzt, denn er hat es offenbar nicht geschafft seinen Hund zu verstehen und ihn zu erziehen. Da man auch in Deutschland seinen Hund nach Tierschutzgesetz nicht schlagen darf und man der Kreatur damit auch unrecht antut, ist die bessere Methode eigentlich, eine professionelle Hundeschule aufzusuchen.
 
Da dies aber auch mit empfindlichen Kosten verbunden ist, hier nun einige der Mittel, wie man den Hund durch negative Verstärkung konditioniert: Ein sogenanntes Erziehungshalsband – diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und je nach Problematik muss man eine rabiate oder schon eine gemäßigte Form davon für seinen Hund wählen.
 
Auch wenn im Prinzip alle Erziehungshalsbänder gleich arbeiten – man hat über eine Fernbedienung die Möglichkeit, einen Mechanismus, der in dem Erziehungshalsband steckt, auszulösen und so den Hund daran zu erinnern, dass er gerade im Begriff ist, das Falsche zu tun.
 
Durch diese negative Konditionierung trainiert man dem Hund so einen Reflex an, der auf den Auslöser vom Band her hin folgt. Wenn er weg rennt, bleibt er stehen und kommt zurück, weil sich das sonst wiederholt.
 
Die rabiateste Form ist ein Erziehungshalsband, das einen Stromstoß an den Hund gibt, sobald der Halter einen Knopf auf der Fernbedienung drückt. Der Hund merkt sehr schnell, dass da ein Zusammenhang besteht. Er rennt weg, der Besitzer pfeift einmal, vielleicht zweimal und wenn der Hund dann nicht kehrtmacht, folgt ein Schmerz, ausgelöst durch den Stromstoß. Das ist wirklich keine schöne Methode, ist aber effektiv, zumindest kurzzeitig.
  
Dieselbe Methode gibt es noch mit Wasser, welches dem Hund auf Knopfdruck durch eine Düse am Halsband ins Gesicht gesprüht wird. Auch mit Spray gibt es diese Lösung und für Hunde, die die harte Schule der Stromstöße schon hinter sich haben, aber hin und wieder doch noch mal daran erinnert werden müssen, dass sie zu weit gehen, reicht auch ein Vibrationsalarm am Halsband.
 
Das geht bei kleinen Hunden genauso wie bei großen und auch als unsichtbarer Zaun funktioniert diese Halsbandmethode. Dabei lässt sich ein gewisser Radius am Gerät einstellen, es gibt einen Sender, zum Beispiel im Haus, und sobald der Hund den eingestellten Radius verlässt, gibt es einen Stromstoß – ein Zaun ohne Draht sozusagen. Auch als ´Anti-Bell-Methode´ funktioniert dieses Prinzip. Bellt der Hund also, löst ein Vibrationsmelder am Halsband einen dieser Mechanismen aus.
 

Die Alternative

Bevor man zu einem Erziehungshalsband greift, sollte man sich seiner Probleme mit dem Hund bewusst sein. Denn nur wer die Probleme erkennt, kann diese auch verstehen und etwas zur Lösung beitragen.

Ich möchte Sie bitten, bevor Sie versuchen Ihren Hund mit einem Erziehungshalsband zu „erziehen“ sich folgendes online Hundetraining anzuschauen. Denn hier lernen Sie zu verstehen wie Ihr Hund tickt und wie Sie ihm Unarten austreiben können.

Folgende Probleme werden unter anderem in diesem Training behandelt:

  • Wie bringe ich meinem Hund bei nicht mehr an der Leine zu ziehen?
  • Was kann ich tun, dass mein Hund nicht abhaut wenn er OHNE Leine läuft?
  • Wie gewöhne ich meinem Hund das Jagen ab?
  • Was soll ich gegen die Aggression gegenüber Artgenossen machen?
  • Wie gehe ich mit Dominanzverhalten meines Hundes um?
  • Wie bringe ich meinem Hund Sitz, Platz, Fuß etc. bei?
  • Wie kann ich erreichen, dass mein Hund beim ersten Rufen zurück kommt?

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Online Hundetraining

Fazit

Das mag sich für den ein oder anderen unerfahrenen Hundebesitzer wie die Antwort auf all seine Gebete anhören, ist es aber nicht. Die erfahrenen Hundehalter schlagen nämlich zu Recht die Hände über ihren Köpfen zusammen.
 
Erstens ist es in Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz komplett illegal und gegen jede Tierschutzordnung, diese Halsbänder – vor allem mit Strom – einzusetzen.
Zweitens ist es bei unerfahrenen Hundehaltern nicht auszuschließen, dass sie selber völlig falsch beurteilen, was der Hund gerade macht. Wenn man etwas bestraft, was für den Hund absolut normal ist und in seiner Natur liegt, kann man ihm Stromstöße noch und nöcher verpassen – er wird es nicht verstehen – und das ist pure Tierquälerei.
Und drittens – und das ist das Entscheidende – diese Methode funktioniert nur kurzfristig, nie mittel- oder langfristig. Man muss bedenken, dass Hunde nicht so dumm sind, wie sie vielleicht manchmal aussehen. Sie merken ziemlich schnell, wenn sie das Halsband nicht mehr tragen.
 
Wenn man dem Hund sein normales, leichtes, halbwegs bequemes Halsband wieder anlegt, nachdem man ihm in monatelanger Erziehungsarbeit mit dem deutlich schwereren und unbequemeren Erziehungshalsband sine Marotten abtrainiert hat, braucht er keine Woche um zu begreifen, dass er jetzt nicht mehr bestraft werden kann. Und dann, liebe Hundehalter, sucht er auf jeden Fall wieder das Weite. Und das völlig zu Recht. Glauben Sie also bitte einem erfahrenen Hundehalter: ein paar nette Worte und der eine oder andere Leckerbissen an der richtigen Stelle, ersetzen 10000000 Stromstöße. Geben Sie nicht auf!
 
Stopp! Schau Dir die Online Hundeschule an!