Erziehungshalsband – Der Ratgeber für Hundeerziehung

Hundeerziehung ist nicht schwierig!Hundeerziehung mit einem Erziehungshalsband – Diese Art der Erziehung ist häufig der letzte Hilferuf eines Hundebesitzers, der mit seinem Hund große Probleme hat.

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Arten von so genannten Erziehungshalsbändern:

Erziehungshalband mit Strom (Teletakt), ein Sprayhalsband oder Sprühhalsband, einen sogenannten unsichbaren Hundezaun, Anti-Bell Halsband, Erziehungshalsband mit Vibration – und wie sie alle heißen…

Problem -> Lösung

Aufgrund einer Umfrage die ich gestartet hatte, möchte ich Dir hier direkt Lösungen für Deine Probleme aufzeigen, bzw. warum die von Dir angestrebte Lösung nicht funktionieren wird.

Dein Hund zieht an der LeineDein Hund rennt einfach weg / JagdtriebDu möchtest das Dein Hund kommt wenn Du ihn rufstDein Hund bellt nachts oder wenn es klingeltDein Hund frisst alles was auf dem Boden liegt
Lösung 1: 

Es ist wichtig zu verstehen warum ein Hund ein bestimmtes Verhalten an den Tag legt um dieses dauerhaft korrigieren zu können. Mein klare Empfehlung ist die Hundeschule. Eine sehr gute Alternative ist die Online Hundeschule.

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Lösung: 2

Das Halti – eine Art Kopfhalfter, mit der ein leichter Druck auf die Hundeschnauze ausgeübt werden kann. Ein Halti kann beim Abgewöhnen von „Ziehen & Zerren“ an der Leine sehr gute Dienste leisten, allerdings sollte es nie ohne professionelle Anleitung ausprobieren.

Erklärung Halti
Wenn Dein Hund einfach so wegrennt, ist dies oftmal ein Spiel, denn was gibt es lustigeres als mit einem Menschen fangen zu spielen 😉 Wenn Dein Hund einen Augeprägten Jagdtrieb hat, ist er sicher bei jedem gewitterten Reh über alle Berge!

Hier ist ein Erziehungshalsband absolut Fehl am Platz, denn damit kann das Weglaufen noch verstärkt werden (Er will weg von der Ursache). Wenn Dein Hund allerdings dem Jagdtrieb erlegen ist, wird Ihn das Erziehungshalsband sicher nicht stören, da er „viel zu hoch im Trieb ist“.

Lösung: Viel Training

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Warum soll der Hund zu Dir kommen? Um eventuell bestraft zu werden?

Hier musst Du mit viel Lob arbeiten und ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Wie das funktioniert erfährst Du in der Online Hundeschule.

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Lösung 1:

Es ist immer besser wenn man versteht warum Hunde etwas machen. Nur so kann langfristig eine Lösung funktionieren.

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Lösung 2:

Eine schnelle und einfache Abhilfe kann durch so genannte Anti-Bell Halsbänder erreicht werden. Dies funktioniert aber in den meisten Fällen nur wenn Dein Hund dauerhaft das Halsband trägt – denn er ist ja nicht Dumm und weiss nach kurzer Zeit genau woher die „Strafe“ kommt.

 

zum Anti Bell Halsband
Es gibt immer mehr Verrückte Hundehasser die Ihre Giftköder auslegen. Es ist enorm wichtig, dass Du mit Deinem Hund trainierst, dass er nichts vom Boden isst, was Du nicht abgesegnet hast. Du musst der Rudelführer sein, denn das Entscheidet über Leben und Tod. Das muss man ganz klar so sagen!

Wenn Du einen verfressenen Hund hast, kann ein Erziehungshalsband hier sehr Hilfreich sein. Ein Hund kann durch unvorhergesehene Ereignisse stark eingeschüchtert werden. Hier greift das Erziehungshalsband.

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  • Handsender mit beleuchtetem Display. Handsender und Empfänger wiederaufladbar.
  • Extra robustes Halsband für einen Umfang von 18 bis 68cm. Kann bei Bedarf mit einer Schere gekürzt werden.
  • Extra kleiner und leichter wasserdichter Halsbandempfänger, geeignet für Hunde von 5-50kg.

Wie viel Strenge braucht der Hund?

Gewalt ist keine Lösung – das mag abgedroschen klingen, gilt für Mensch und Tier – vor allem für den Hund – aber gleichermaßen. Wer seinen Hund schlägt oder tagelang vor der Tür ankettet, nur weil er mal vielleicht mal das Weite gesucht hat, um im Wald zu jagen und dann wiedergekommen ist, bestraft den Hund für etwas, das er nicht versteht.

Es liegt in der Natur des Hundes, auch mal das Gelände zu erforschen, zu jagen oder einfach nur herumzustreunen. Wenn der Vierbeiner dann wieder heimkehrt, zurück zum Rudel also, erwartet er eigentlich, dass er wieder aufgenommen wird. Wenn er dann aber, wie gesagt, dafür bestraft ist, dass er getan hat, was Hunde nun einmal so tun, verwirrt ihn das.
Keine drakonische Bestrafung des Hundes!

Keine drakonischen Strafen!

Es bringt also gar nichts, drakonische Strafen zu verhängen oder herumzuschreien, wenn der Hund nicht gerade das tut, was man von ihm erwartet. Das heißt nicht, dass man es auch gutheißen soll und Beifall klatscht, wenn der Hund beim sonntäglichen Waldspaziergang sofort wegrennt, wenn man ihn von der Leine nimmt.
Man muss ihn so erziehen, dass er es auch lernt und nicht nur Angst vor Strafen bekommt. Denn ein ängstlicher Hund ist kein angenehmer Weggefährte mehr. Einem ängstlichen Hund kann sein Herrchen nicht mehr trauen. Ein ängstlicher Hund wird jede Chance nutzen, dem nächsthöheren Rudeltier zu schaden, damit er selber in der Hierarchie aufsteigen kann. Das ist seine Natur, der er folgen muss. Denn ein höher gestelltes Rudeltier bekommt weniger Strafen, im Gegenteil, es verteilt sie.

Das muss man im Hinterkopf behalten, wenn man sich an die Erziehung eines Hundes wagt. Hunde sind zwar nicht die zimperlichsten Wesen auf der Welt, aber sie sind auch sensibel genug zu begreifen, wann sie ungerecht und schlecht behandelt werden. So etwas wie einen bösartigen Hund gibt es nicht. Es gibt nur schlecht erzogene Hunde.

Die Sache mit dem Verständnis zwischen Hund und Mensch

Anschreien bringt wenig bis gar nichts!Sich einen ängstlichen Hund heranzuziehen – sei es aus Unwissenheit oder aus falschen Verständnis – ist absolut kontraproduktiv. Ein Hund soll ein Begleiter sein, er war und ist auch seit jeher dem Menschen ein Freund und Helfer und nicht ein Gegner, den man sich ins eigene Haus holt.

Gerade, wenn man ihn als Familienhund zur Seite hat, muss man seinem vierbeinigen Gefährten trauen können und nicht immer ein Auge wachsam auf ihn haben, wenn das Kind mit dem Hund spielt. Auf der anderen Seite muss man dem Hund schon auch zeigen, dass nicht er, sondern ein anderer das Rudel anführt.

Der Hund muss verstehen lernen, dass alle anderen Familienmitglieder in der Hierarchie des Rudels über ihm stehen, er sich deshalb aber nicht vor ihnen fürchten muss oder Repressalien zu spüren bekommt. Der Hund muss sich wohl mit dem Menschen fühlen, sonst will er weg und sucht das Weite oder – im schlimmsten Fall – wendet sich auch aggressiv gegen seine Peiniger. Wer würde das nicht tun? Niemand will dort, wo er zu Hause ist, schlecht behandelt werden.

Natürlich muss ein Hund erzogen werden, genauso wie ein Kind. Aber nicht mit Feuer und Schwert, sondern durch faire Autorität, die er auch verstehen kann. Das hört sich gar nicht so einfach an und ist es auch nicht.

Zuerst muss der Mensch den Hund verstehen, damit der Hund den Menschen und seinen Willen respektieren kann. Wenn man anfängt, seinen Hund zu verstehen, merkt man auch recht schnell, dass nicht jeder Hund gleich ist. Genauso, wie es sensible Kinder gibt, die immer die Nähe der Eltern suchen oder solche, die rebellisch sind und sich immer ausprobieren wollen, gibt es auch Hunde, die freiwillig so gut wie nie ihr Herrchen verlassen würden.
Verständnis zwischen Mensch und Hund
Diese Hunde kann man überall von der Leine lassen, sie bleiben immer in der Nähe, sie suchen ständig die Aufmerksamkeit und den Schutz des Menschen. Andere Hunde hingegen sind rebellisch, wenn auch ohne einen Grund, den sie verstehen könnten. Aber in dieser Art von Hund schlägt einfach ein wilderes Herz, sie sind mehr Wolf als Blindenhund. Das heißt nicht, dass sie bösartig sind oder das absichtlich tun.

Sie rennen in den Wald hinein, wenn man sie von der Leine lässt, weil etwas in ihnen ihnen sagt, dass sie das tun müssen. Das ist aber eben nicht immer gut für den Hund und ganz abgesehen davon, ist es auch in Deutschland illegal. Jeder Förster hat das Recht, den Hund zu erschießen, der frei durchs Unterholz streunt. Und das will nun wirklich keiner. Der Förster nicht, das Herrchen nicht und schon gar nicht der rebellische Hund. Was also tun?

Wege und Mittel, dem Hund das Streunen abzugewöhnen

Zunächst einmal sollte man es mit positiver Pädagogik versuchen. Dabei belohnt man den Hund, wenn er wiederkommt. Wenn er dann so weit ist, dass er gar nicht mehr erst los rennt, sobald er von der Leine ist, belohnt man ihn weiter – mit einem freundlichen Wort, einem Klaps auf die Schulter oder einem kleinen Leckerbissen. Als Hundebesitzer, der seinen Hund noch nicht lange hat, sollte man immer ein paar Leckerbissen in der Tasche haben und den Hund damit belohnen, wenn er aufs Wort gehorcht.
Den Hund ausgiebig loben wenn er etwas sehr gut gemacht hat.

Das nennt man Konditionierung durch positive Verstärkung. Sollte dies aber auch nach oft wiederholten Versuchen noch nicht fruchten und sich das Verhalten des Hundes nicht langsam ändern, gibt es in der Trickkiste der Erziehungsmöglichkeiten noch ein Mittel der Wahl, welches dem Stockhieb oder Schlimmerem auf jeden Fall vorzuziehen ist – und das ist die Konditionierung durch negative Verstärkung.

Dabei muss man dem Hund ein wenig übel mitspielen, wenn er doch wieder, auf Deutsch gesagt ´Scheiße baut´ und weg rennt. Wie gesagt: dies ist eigentlich schon das allerletzte Mittel, um den Hund doch noch zu erziehen. Eigentlich ist es schon ein verzweifelter Hilferuf des Herrchens, wenn er diese Mittel einsetzt, denn er hat es offenbar nicht geschafft seinen Hund zu verstehen und ihn zu erziehen.

Da man auch in Deutschland seinen Hund nach Tierschutzgesetz nicht schlagen darf und man der Kreatur damit auch unrecht antut, ist die bessere Methode eigentlich, eine professionelle Hundeschule aufzusuchen.

Da dies aber auch mit empfindlichen Kosten verbunden ist, hier nun einige der Mittel, wie man den Hund durch negative Verstärkung konditioniert: Ein sogenanntes Erziehungshalsband – diese gibt es in verschiedenen Ausführungen und je nach Problematik muss man eine rabiate oder schon eine gemäßigte Form davon für seinen Hund wählen.

Auch wenn im Prinzip alle Erziehungshalsbänder gleich arbeiten – man hat über eine Fernbedienung die Möglichkeit, einen Mechanismus, der in dem Erziehungshalsband steckt, auszulösen und so den Hund daran zu erinnern, dass er gerade im Begriff ist, das Falsche zu tun.

Durch diese negative Konditionierung trainiert man dem Hund so einen Reflex an, der auf den Auslöser vom Band her hin folgt. Wenn er weg rennt, bleibt er stehen und kommt zurück, weil sich das sonst wiederholt.

Die rabiateste Form ist ein Erziehungshalsband, das einen Stromstoß an den Hund gibt, sobald der Halter einen Knopf auf der Fernbedienung drückt. Der Hund merkt sehr schnell, dass da ein Zusammenhang besteht. Er rennt weg, der Besitzer pfeift einmal, vielleicht zweimal und wenn der Hund dann nicht kehrtmacht, folgt ein Schmerz, ausgelöst durch den Stromstoß. Das ist wirklich keine schöne Methode, ist aber effektiv, zumindest kurzzeitig.

Dieselbe Methode gibt es noch mit Wasser, welches dem Hund auf Knopfdruck durch eine Düse am Halsband ins Gesicht gesprüht wird. Auch mit Spray gibt es diese Lösung und für Hunde, die die harte Schule der Stromstöße schon hinter sich haben, aber hin und wieder doch noch mal daran erinnert werden müssen, dass sie zu weit gehen, reicht auch ein Vibrationsalarm am Halsband.

Das geht bei kleinen Hunden genauso wie bei großen und auch als unsichtbarer Zaun funktioniert diese Halsbandmethode. Dabei lässt sich ein gewisser Radius am Gerät einstellen, es gibt einen Sender, zum Beispiel im Haus, und sobald der Hund den eingestellten Radius verlässt, gibt es einen Stromstoß – ein Zaun ohne Draht sozusagen. Auch als ´Anti-Bell-Methode´ funktioniert dieses Prinzip. Bellt der Hund also, löst ein Vibrationsmelder am Halsband einen dieser Mechanismen aus.

Die Alternative zum Erziehungshalsband

Bevor man zu einem Erziehungshalsband greift, sollte man sich seiner Probleme mit dem Hund bewusst sein. Denn nur wer die Probleme erkennt, kann diese auch verstehen und etwas zur Lösung beitragen.

Ich möchte Sie bitten, bevor Sie versuchen Ihren Hund mit einem Erziehungshalsband zu „erziehen“ sich folgendes online Hundetraining anzuschauen. Denn hier lernen Sie zu verstehen wie Ihr Hund tickt und wie Sie ihm Unarten austreiben können.

Folgende Probleme werden unter anderem in diesem Training behandelt:

  • Wie bringe ich meinem Hund bei nicht mehr an der Leine zu ziehen?
  • Was kann ich tun, dass mein Hund nicht abhaut wenn er OHNE Leine läuft?
  • Wie gewöhne ich meinem Hund das Jagen ab?
  • Was soll ich gegen die Aggression gegenüber Artgenossen machen?
  • Wie gehe ich mit Dominanzverhalten meines Hundes um?
  • Wie bringe ich meinem Hund Sitz, Platz, Fuß etc. bei?
  • Wie kann ich erreichen, dass mein Hund beim ersten Rufen zurück kommt?

Klicken Sie einfach auf das Bild!

Online Hundetraining
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Fazit

Das mag sich für den ein oder anderen unerfahrenen Hundebesitzer wie die Antwort auf all seine Gebete anhören, ist es aber nicht. Die erfahrenen Hundehalter schlagen nämlich zu Recht die Hände über ihren Köpfen zusammen.Erstens ist es in Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz komplett illegal und gegen jede Tierschutzordnung, diese Halsbänder – vor allem mit Strom – einzusetzen.

Zweitens ist es bei unerfahrenen Hundehaltern nicht auszuschließen, dass sie selber völlig falsch beurteilen, was der Hund gerade macht. Wenn man etwas bestraft, was für den Hund absolut normal ist und in seiner Natur liegt, kann man ihm Stromstöße noch und nöcher verpassen – er wird es nicht verstehen – und das ist pure Tierquälerei.

Und drittens – und das ist das Entscheidende – diese Methode funktioniert nur kurzfristig, nie mittel- oder langfristig. Man muss bedenken, dass Hunde nicht so dumm sind, wie sie vielleicht manchmal aussehen. Sie merken ziemlich schnell, wenn sie das Halsband nicht mehr tragen.

Wenn man dem Hund sein normales, leichtes, halbwegs bequemes Halsband wieder anlegt, nachdem man ihm in monatelanger Erziehungsarbeit mit dem deutlich schwereren und unbequemeren Erziehungshalsband sine Marotten abtrainiert hat, braucht er keine Woche um zu begreifen, dass er jetzt nicht mehr bestraft werden kann. Und dann, liebe Hundehalter, sucht er auf jeden Fall wieder das Weite. Und das völlig zu Recht.

Glauben Sie also bitte einem erfahrenen Hundehalter: ein paar nette Worte und der eine oder andere Leckerbissen an der richtigen Stelle, ersetzen 10000000 Stromstöße. Geben Sie nicht auf!

Letzte Aktualisierung am 5.12.2016 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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